Fakultäten » Medizinische Fakultät » Gastroenterologie und Hepatologie, Klinik für » Prof. Dr. Gerhard Rogler » Rogler
| Title / Titel | Tumor-vision | ||
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| Abstract (PDF, 14 KB) | |||
| Original title / Originaltitel | Verbundprojekt: “TumorVision“, Teilprojekt: Tumorvision-in vivo | ||
| Summary / Zusammenfassung | Viele Ideen sind in den vergangenen Jahren generiert worden, um Tumorvorstufen und Tumoren besser zu visualisieren mit dem Ziel eine frühe Tumordiagnostik ex und in vivo zu erreichen oder die Ausbreitung eines Tumors in vivo nicht-invasiv zu bestimmen. Für diese intensiv interdisziplinäre und dann translationale Arbeit gibt es eine Reihe von Hürden wie Spezifität der Moleküle von Interesse, biophysikalische Eigenschaften der Moleküle, Detektionssysteme für die Moleküle, und in vivo Anwendbarkeit der Detektionssysteme. Einige Moleküle haben jedoch trotzdem schon erfolgreich den Weg zur Routineanwendung in der Diagnostik geschafft. Beispiele sind die Routine-bestimmung von Gensignalen des Her2Neu zur Prognose und Therapieentscheidung, der Nachweis des Membranrezeptors CD117 zur Therapie mit Glivec und auch ganz andere Ansätze wie die photodynamische Diagnostik in der Dermatologie und Uro-Onkologie und die auch der recht sensitive Einsatz von Positronen-Emissions-Tomographie mit Fluorin-18 fluoro-deoxy-glucose (FDG-PET) zum Nachweis von Metastasen und potentiell zum Nachweis von Tumortherapien. Mit den von R-Biopharm in diesem Antrag eingebrachten Molekülen entsteht ein wesentliches Potential, in Form von Fluoreszenztechnischen – biophotonischen – Nachweismethoden weitere klinisch wertvolle diagnostische Methoden zu etablieren. Im Mittelpunkt des beantragten Projekts steht die Zusammenführung von medizinischer und biotechnologischer Forschung mit dem Ziel der Entwicklung innovativer Diagnostikmethoden auf der Basis hochspezifischer Fluorochrome, deren Spaltung und damit Umsetzung in fluoreszente, endoskopisch detektierbare Fluoreszenzfarbstoffe selektiv durch Tumorzellen geschieht. Wenn die Fluorochrome durch die Verbundpartner zur Verfügung stehen, ist es notwendig, ihre Eignung für den intendierten Zweck in geeigneten Testsystemen zu untersuchen. Aus der Notwendigkeit der Testung der Fluorochrome in vitro und in vivo ergeben sich folgenden Teilziele: - Die Testsysteme (Zelllinien und Primärzellen) sind zunächst hinsichtlich ihrer Umsetzungskinetik für die gewählten Enzyme zu untersuchen. Dies kann parallel zur Fluorochrom-Entwicklung geschehen. - Die Toxizität der Fluorochrome muss in vitro evaluiert werden. - Anschließend müssen komplexere in vitro Modelle zur weiteren Testung der Eignung der Fluorochrome angewandt werden. - In einem letzen Schritt ist eine Testung im Tierversuch notwendig, bevor an eine Testung in freiwilligen Probanden zu denken ist. Ziel des Projekts über alle Projektphasen hinweg ist die Entwicklung, Etablierung und präklinische Validierung eines neuartigen, auf proteolytischer Spaltung basierenden flurochromen Diagnostikkonzeptes für Frühformen des kolorektalen Karzinoms. Bei erfolgreichem Abschluss wird am Projekt-Ende ein reifes und breit einsetzbares Verfahren zur kostengünstigen Diagnostik einer der wichtigsten Tumorerkrankungen des Menschen bereitstehen, das signifikant zur Wettbewerbsfähigkeit des Pharmastandorts Deutschland beitragen wird. |
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| Project leadership and contacts / Projektleitung und Kontakte |
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| Funding source(s) / Unterstützt durch |
Other Public Sources (e.g. Federal or Cantonal Agencies) Bundesministerium für Bildung und Forschung, Projektträger VDI Düsseldorf, Verbundprojekt, F&E Vertrag der Universität Regensburg |
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| Duration of Project / Projektdauer | Sep 2006 to Jun 2010 |