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Preller

Fakultäten » Medizinische Fakultät » Psychiatrische Universitätsklinik » Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, Klinik für » Prof. Dr. F. X. Vollenweider » Preller

Completed research project

Title / Titel The role of 5-HT2A receptor on perception of the self and perception of meaning in healthy volunteers
PDF Abstract (PDF, 14 KB)
Summary / Zusammenfassung Hintergrund: Die Frage nach der Grundlage des Selbst und der Selbstwahrnehmung ist eines der prominentesten Probleme in der Geschichte der Philosophie, Psychologie und Biologie (Northoff, 2013). Die grundlegende Frage dabei ist, wie das Gehirn ein kohärentes Selbsterleben entstehen lässt, und wie auf ein Selbst bezogene Gehirnprozesse charakterisiert werden können. Eine einmalige Gelegenheit das Selbst zu erforschen bieten experimentell ausgelöste aussergewöhnliche Bewusstseinszustände, in denen die normale Struktur der Selbstbeziehung sowie die Selbst-Umweltbeziehung gelockert oder aufgelöst sind. Insbesondere bieten Serotoninrezeptor selektive Agonisiten und Antagonisten-induzierte Bewusstseinszustände durch ihre umschriebene Pharmakologie eine wertvolle heuristische Basis, die neurofunktionellen Grundlagen selbstkonstituierender Prozesse und selbstbezogener Funktionen aufzudecken.
Studienziel: Die eingereichte Studie hat zum Ziel die neuronalen Grundlagen komplexer selbstbezogener Prozesse und deren Zusammenhang mit dem Serotonin-2A-Rezeptorsystem in verschiedenen Kontexten wie z.B. sozialer Interaktion, Ruhezustand und veränderten Wahrnehmungszuständen, systematisch zu untersuchen.
Methode: 25 gesunde Probanden sollen mittels einem randomisierten, placebo-kontrollierten, doppel-blinden Design untersucht werden. Nach einer psychischen und körperlichen Voruntersuchung wird den Probanden an drei Messtagen entweder Placebo (179mg Mannitol and Aerosil 1mg po) und Placebo, Placebo und LAD (100µg po) oder Ketanserin (40mg po) und LAD verabreicht. Eine Stunde nach der Einnahme der zweiten Substanz wird ihre Gehirnaktivität im Magnetresonanztomographen gemessen, während sie auf das Selbst bezogenen Aufgaben lösen (ca. 45 Minuten). Nach einer Pause von ca. 2.5 Stunden wird eine zweite fMRT Messung stattfinden (ca. 45 Minuten). Ausserdem wird die Selbstwahrnehmung mit Fragebögen erhoben. Die Probanden werden bis zum vollständigen Abklingen aller Symptome medizinisch und psychologisch betreut.
Signifikanz: Die Studie soll einerseits einen Beitrag zum Verständnis der dem Selbst zugrunde liegenden pharmakologischen Mechanismen und Gehirnsubstrate liefern, andererseits ist das Verständnis dieser Mechanismen auch für Erkrankungen relevant, in welchen die Wahrnehmung des Selbst verändert ist, wie z.B. der Schizophrenie.
Project leadership and contacts /
Projektleitung und Kontakte
Dr. Katrin Preller, KP (Project Leader) preller@bli.uzh.ch
Prof. Franz Vollenweider, FXV vollen@bli.uzh.ch
Funding source(s) /
Unterstützt durch
Foundation
 
In collaboration with /
In Zusammenarbeit mit
Matthias Liechti, Prof. Dr. med. (Investigator)
Departement of Biomedicine, University of Basel &
Division of Clinical Pharmacology and Toxicology
University Hospital Basel
Hebelstasse 2
CH-4031 Basel
Switzerland
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Duration of Project / Projektdauer Jan 2015 to May 2016