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Sandor

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Completed research project

Title / Titel Predictive value of lignocaine for the efficacy of oxcarbazepine in the treatment of neuropathic pain
PDF Abstract (PDF, 14 KB)
Original title / Originaltitel Prädiktiver Wert von Lidocain für die Wirksamkeit von Oxcarbazepin in der
Behandlung der Neuropathie
Summary / Zusammenfassung Patienten mit Polyneuropathie leiden unter starken z.T. chronischen Schmerzen. Die Injektion von Lidocain, einem Natriumkanalblocker, vermag die Schmerzen für Minuten zu lindern. Oxcarbazepin, ebenfalls ein Natriumkanalblocker, erzeugt seine schmerzlindernde Wirksamkeit über Wochen und Monate.

Da beide Substanzen ähnliche Wirkmechanismen haben, ist es unser Ziel, den prädiktiven Wert von Lidocain für die Medikamentenwirksamkeit von Oxcarbazepin zu überprüfen.
Aufbau:
- Rekrutierung der Neuropathiepatienten an der Neurologie, Universitätsspital Zürich
- Einmalige I.v.Verabreichung von Lidocain 5mg/kg KG an alle rekrutierten Patienten während 45 Minuten mit Dokumentation der Schmerzen mittels VAS Skala
- Verabreichung von Oxcarbazepin an alle rekrutierten Patienten während vier Wochen zum Ziel der dokumentierten Schmerzlinderung (VAS-Skala). Die Behandlung mit Trileptal wird mit 200mg/Tag, verteilt auf zwei Einzeldosen, gestartet, nach 3 Tagen wird auf 400 mg auftitriert, nach weiteren 3 Tagen um weitere 200 mg. Es wird langsam auftitriert, um die Nebenwirkungen möglichst zu meiden.Die Erhaltungsdosis liegt bei Tagesdosen zwischen 600 mg und 2400 mg, wobei die meisten Patienten auf eine Dosis von 900 mg/d gut ansprechen.
- Statistische Auswertung der Daten
Unsere Annahmen sind:
a) Aehnliche molekulare Mechanismen (Natriumkanalblockade) führen sowohl bei Lidocain als auch bei Oxcarbazepin zur Schmerzlinderung .
b) Patienten, die mithilfe von Lidocain eine erhebliche Linderung ihrer Schmerzen empfinden, reagieren auch sensitiv auf die Schmerzlinderung durch Oxcarbazepin. Patienten, welche durch Lidocain keine Linderung der Schmerzen empfinden, erleben auch bei Oxcarbazepin nur eine schwache Besserung ihres Zustandes. Es besteht also eine positive Korrelation.
Falls diese Annahmen bestätigt werden, haben wir unser Ziel erreicht: Lidocain kann als einfacher, kurzer und kostensparender Test zur Entscheidung für die Verabreichung oder Nichtverabreichung von Oxcarbazepin verwendet werden. Damit erspart sich der Kliniker unnötiges wochenlanges Ausprobieren von Substanzen auf Kosten des Patienten.
Ziel der Studie ist, die Wirksamkeit von Oxcarbazepin mithilfe von Lidocain bei Patienten mit Polyneuropathie vorauszusagen. Somit lassen sich einerseits unnötige Medikamenteneinnahmen mit vielfältigen Nebenwirkungen bei einem Teil der Patientenpopulation vermeiden; und andererseits können Patienten, die auf Oxcarbazepin gut reagieren, systematisch gefunden und behandelt werden.
Publications / Publikationen Gaul C, Stiller R, Erni S, Ettlin DA, Sándor PS.Cluster headache triggered by high-dose gestagens in the context of in vitro fertilization: a case report.Cephalalgia. 2007 Dec;27(12):1418-20
Keywords / Suchbegriffe Adult; Cluster Headache; chemically induced; diagnosis; Dose-Response Relationship,Drug; Female; Fertilization in Vitro; adverse effects; Humans; Progestins; administration & dosage
Project leadership and contacts /
Projektleitung und Kontakte
Dr. Peter Sandor, PhD (Project Leader) peter.sandor@usz.ch
Funding source(s) /
Unterstützt durch
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Duration of Project / Projektdauer Aug 2006 to Aug 2007